Zagreb die scheußliche

2 03 2011

Zagreb ist groß, unübersichtlich und für mich ohne Highlights. Grau in Grau, ohne erkennbares Zentrum liegt Zagreb vor mir. Irgendwie kann ich diese Stadt bereits bei der Ankunft nicht leiden. Ich versuche im extrem schnellen Verkehr irgendwie einzuordnen, 50 sind vorgeschrieben, trotzdem werde ich noch mit 70 von fast jedem überholt. Geblinkt wird nur, wenn man jemanden abdrängen, oder dessen Vorfahrt nehmen will. Selbst ein Radarkontrolle der Polizei kann den Verkehrsfluss nicht bremsen. Es sind einfach zu viele. Endlich im Hostel im Industriegebiet angekommen, deprimiert mich die Rezeptionistin mit den Worten „so wirkliche Sehenswürdigkeiten gibt es hier nicht“ die von ihr empfohlene Kirch die „zumindest einen Blick wert sein sollte“ spare ich mir, stülpe meine Handschuhe zum trocknen über die nächste Lampe und wärme mich bei einer heissen Dusche ordentlich auf. Die Stimmung hebt sich, ich gönne mir ein Bier und lerne meine Hostelkollegen kennen. Jetzt bin ich zumindest mit Adressen für Istanbul ausgestattet, die mir ein türkischer Backpacker aufs Auge drückt, während er von Istanbul schwärmt.



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